Einzugsprotokoll: Die kleinen Mängel, die später teuer werden
Beim Einzug haben Sie eine Chance, alles festzuhalten. Nutzen Sie sie – mit diesen Tipps.
Veröffentlicht am · Swisscautionen24 · 4 Min. Lesezeit
Das Einzugsprotokoll ist Ihr wichtigstes Dokument für den Auszug. Alles, was darin steht, kann Ihnen später nicht angelastet werden. Alles, was fehlt, schon.
Bei Tageslicht und in leerer Wohnung
Vereinbaren Sie die Übergabe tagsüber und vor dem Einzug der Möbel. Nur so sehen Sie Kratzer im Parkett, Flecken an den Wänden oder lose Steckdosen.
Jede Kleinigkeit zählt
Scheuen Sie sich nicht, Details zu nennen: ein Chip in der Badewanne, ein Riss im Lavabo, eine Kerbe im Türrahmen. Es ist besser, zu viel als zu wenig zu notieren.
Fotos mit Datum
Fotografieren Sie alle Mängel und schicken Sie die Bilder noch am selben Tag per E-Mail an die Verwaltung. So haben Sie einen datierten Beweis.
Alles testen
Warmwasser, Herdplatten, Backofen, Spülung, Dunstabzug, Fenster, Storen. Was nicht funktioniert, kommt ins Protokoll.
Zwei Exemplare, zwei Unterschriften
Das Protokoll wird von beiden Seiten unterschrieben, jede Partei behält ein Exemplar. Können Sie nicht persönlich dabei sein, geben Sie einer Vertrauensperson eine schriftliche Vollmacht.
Nachträglich entdeckt?
Mängel, die Sie erst nach dem Einzug bemerken, melden Sie innerhalb von zehn Tagen per Einschreiben.
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